Rentner

Die Rürup Rente und der Hinterbliebenenschutz

Die staatliche Rürupförderung gibt es seit 2005. Die Konzeption erfolgte im Rahmen des Alterseinkünftegesetz in enger Anlehnung an das System der gesetzlichen Rentenversicherung. Dies ist auch der Grund, warum die Rürup Rente zur Basisversorgung (= 1. Schicht) gezählt wird.

Dadurch können die Beiträge während der Ansparphase schrittweise von der Steuer abgesetzt werden. Im Jahr 2006 konnte man 60% der Beiträge geltend machen. Im Jahr 2009 sind es immerhin schon 68% und bis zum Jahr 2025 steigt die steuerliche Abzugsfähigkeit auf 100% an. Somit kann man mit der Rürup Rente das Finanzamt an der eigenen Altersvorsorge beteiligen.

Durch die enge Anlehnung an das gesetzliche Rentenversicherungssystem gibt es jedoch Einschränkungen beim Hinterbliebenenschutz. Denn der ist bei der Rürup Rente fast identisch mit der gesetzlichen Regelung. So sind im gesetzlichen Rentenversicherungssystem nur die Ehepartner und versorgungsberechtigten Kinder erbberechtigt. Man spricht dann von einer Witwen-/ Witwerrente oder von einer Waisenrente.

Auch bei der Rürup Rente sind nur die oben genannten Personen erbberechtigt und können im Todesfall des Rürupsparers auf das vorhandene Vermögen zugreifen. Allerdings ist eine einmalige Todesfallleistung ausgeschlossen. Das vorhandene Kapital darf nur in Form einer Hinterbliebenenrente an die Erben zurückfließen. Einzige Ausnahmen stellt die Übertragung in einen Vertrags des Ehepartners dar. Dies wird allerdings nicht von allen Versicherungsunternehmen angeboten.

In diesem Fall kann dann das vorhandenen Vermögen in einen Rürupvertrag des Ehepartners übertragen werden und dient diesem zum weiteren Aufbau der Altersvorsorge. Möchte man jedoch eine dritte Person, zum Beispiel den aktuellen Lebensgefährten absichern, so ist dies im Rahmen der Rürup Rente leider nicht möglich. Man muss in diesem Falle eine alternative Absicherung wählen oder aber sich für das Modell der Riester Rente entscheiden. Denn bei der Riester Rente sind auch dritter Personen erbberechtigt.

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Gesundheitsfragen private Krankenversicherung: Was beachten?

Die Entscheidung, ob Sie zur Absicherung im Krankheitsfall einer gesetzlichen oder vorzugsweise einer privaten Krankenversicherung beitreten, hängt nicht nur von der Gewichtung ab, die Sie den Leistungen der Kasse und den abzuführenden Beiträgen beimessen.

Generell gilt die Faustregel, dass eine private Krankenversicherung für gesunde junge Menschen vorteilhafter ist, während bei zunehmendem Alter die stetig zunehmenden Krankenkassenbeiträge einen Nachteil darstellen. Streben Sie einen Wechsel in eine private Krankenversicherung an, müssen Sie beachten, dass ein Wechsel nur für Selbstständige oder für Beschäftigte mit einem bestimmten Mindesteinkommen möglich ist.

Auf Hindernisse stößt ein Wechselwilliger immer dann, wenn eine Vorerkrankung vorliegt. Ein Beitrittswilliger ist verpflichtet, sämtliche relevanten aktuellen und vergangenen ärztlichen Behandlungen und gesundheitlichen Einschränkungen vorbehaltlos anzuzeigen. Diese Klausel sollte vom Versicherungsnehmer sehr ernst genommen und das Antragsformular gewissenhaft ausgefüllt werden. Tritt später ein Krankheitsfall ein, hat der Privatversicherer das Recht, den Arzt des Versicherten von seiner Schweigepflicht zu entbinden, um genaue Erkundigungen nach der möglichen Vorgeschichte des Krankheitsbildes einzuholen. Weichen die Angaben des Arztes von denen des Patienten ab, kann der Versicherer die erforderliche Leistung versagen, den Vertrag anfechten oder davon ganz zurücktreten. Die in der Vergangenheit eingezahlten Versicherungsprämien sind dann für Sie verloren.

Entdeckt der Versicherer im Laufe des Vertragsverhältnisses eine fehlerhafte Angabe zum Gesundheitszustand des Versicherten zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses, kann er von seiner Leistungspflicht vollständig befreit werden, auch wenn kein Schadensfall vorliegt. Verschweigen Sie vorsätzlich oder unwissentlich ein relevantes Detail, werden Sie für dieses Fehlverhalten somit gleich zweifach bestraft. Welche Erkrankung oder Verletzung relevant ist oder als Bagatellfall übergangen werden kann, ist in den Versicherungsbedingungen beschrieben und sollte mit dem Hausarzt abgesprochen werden.

Die Angabe zu vieler Bagatellerkrankungen kann zur Forderung eines Risikozuschlages führen. Erfolgt eine Ablehnung durch einen Versicherer aufgrund der Vorerkrankungen des Bewerbers, bleibt ein erneuter Versuch bei einem konkurrierenden Privatversicherer meist erfolglos: Die Daten des Antragstellers werden vom Versicherungsunternehmen gespeichert und sind für alle privaten Krankenversicherer abrufbar.

Jemand, der nicht die Anforderungen für den Eintritt in die private Krankenversicherung erfüllt, kann seine gesetzliche Krankenversicherung um eine private Zusatzversicherung erweitern. Unter anderem können so Kosten für Brillen und andere Sehhilfen erstattet werden. Mit einer Zahnzusatzversicherung schützt man sich vor hohen Kosten, die durch eine aufwendige Zahnbehandlung entstehen können.

IT Unternehmen

Betriebshaftpflicht wichtig für IT-Unternehmen

Die Möglichkeit einer freiberuflichen Tätigkeit stößt gerade bei Beschäftigten der IT-Branche auf großes Interesse. Wer sich selbstständig machen möchte sollte aber vor allem auch an wichtige Versicherungen für sein junges Unternehmen denken, damit der Betrieb auch gegen wichtige Risiken abgesichert ist. Dabei ist neben den Sachversicherungen vor allem auch eine Betriebshaftpflichtversicherung empfehlenswert.

Laut der Internet Jobbörse für IT-Experten und Freiberufler, der GULP Information Services GmbH, hat in der IT-Branche der Trend zur Freiberuflichkeit bereits vor längerer Zeit eingesetzt und soll sich auch im Jahre 2009 ungebrochener Nachfrage erfreuen. Das ergab eine Umfrage der GULP Personalagentur, die online durchgeführt wurde und an der 554 externe IT-Profis teilgenommen haben sollen.

Dabei sollen die Teilnehmer der Umfrage, die bereits selbstständig sind, eigener Chef sein zu können (35%) und bessere Verdienstmöglichkeiten (32%) als Grund für den Schritt in die Selbstständigkeit angegeben haben.

Doch auch wenn die Vorstellung von einem besseren Einkommen verlockend ist, mit 44% der Befragten gab fast die Hälfte an, dass die Akquise von Projektaufträgen ihre größte Schwierigkeit der freiberuflichen Tätigkeit sei.

Die IT-Selbstständigkeit birgt jedoch weitere Schwierigkeiten als nur die anstrengende Auftragsakquise. Auch die Absicherung des Unternehmens gehört zu den wichtigen Themen, um die sich am besten frühzeitig gekümmert werden sollte, hierauf weist auch die Versicherung Axa hin.

Sie empfiehlt IT-Dienstleistern, nicht nur auf das Vorhandensein von Sachversicherungen, Elektronikversicherungen und Betriebsunterbrechungsversicherungen zu bauen. Zwar können diese bei Feuer- und Wasserschäden, oder beispielsweise auch Kurzschluss eintreten und die Zeit bis zur Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit absichern, doch auch die Betriebshaftpflichtversicherung sei für IT-Unternehmen wichtig. Denn der Unternehmer ist für Schäden haftbar, die er oder seine Mitarbeiter Dritten zufügen, erklärt die Axa weiter.

Ein weiterer Pluspunkt für die Betriebshaftpflicht kann der passive Rechtsschutz sein, den der Unternehmer über die Versicherung zusätzlich erhält. Dieser funktioniert so, dass im Schadenfall Schadenersatzansprüche und Schäden von der Versicherung geprüft und nötigenfalls unberechtigte Ansprüche an den Unternehmer abgewehrt werden.

Versicherung

Zusatzversicherungen – erst vergleichen und beraten lassen, dann abschließen

Das Angebot auf den Versicherungsmarkt ist als Laie kaum zu überblicken. Die Versicherungsunternehmen erwecken bei den Interessenten eher den Eindruck, man müsse unbedingt gegen jede erdenkliche Not und Eventualität abgesichert sein, damit die Versicherungen ordentlich Geld verdienen.In der Tat ist sollte man sich umfassend über Angebote informieren und vor Abschluss eine genaue Bedarfsanalyse durchführen, um genau zu wissen, was im individuellen Einzelfall benötigt wird.

Bei jeder Versicherungsart lohnt ein Versicherung Vergleich, da nicht jede Versicherung auf allen Gebieten top Angebote vorweist. Beispielsweise hat die Signal Iduna sehr gute Tarife auf den Gebiet der Kfz-Versicherungen, insbesondere für Firmenwagen, und im Bereich Krankenzusatzversicherungen. Dafür schneidet aber die Signal Iduna vergleichsweise schlecht in Bezug auf eine Haftpflichtversicherung ab. Während viele leistungsstarke Haftpflichtversicherungen auf den Markt bereits für weniger fünf Euro im Monat zu haben sind, bezahlt man bei der Signal Iduna fast acht Euro für eine Haftpflichtversicherung mit Gefälligkeitshandlungen. Der amerikanische Pionierunternehmer Rockefeller sagte mal, man solle lieber eine Stunde über sein Geld nachdenken als den ganzen Tag dafür zu arbeiten. Auf den Versicherungsmarkt bezogen, ist an diesem Zitat einiges dran.

Nicht nur zwischen den Versicherungsunternehmen bestehen Unterschiede, oft lohnt es auch einen eher teueren Tarif einer Versicherung zu wählen, wenn der Versicherte dann einen größeren Leistungsumfang und mehr Versicherungsschutz genießt. Leider achten aber auch zu viele Interessenten immer nur auf die direkten Leistungszahlungen der Versicherung wie z. B. Zuzahlung für Sehhilfen oder Erstattung der Praxisgebühr. Viel wichtiger, weil im Ernstfall mit viel größeren finanziellen Lasten verbunden, ist es aber, dass z. B. eine Krankenzusatzversicherung oder Zahnzusatzversicherung im wirklichen Ernst- bzw. Bedarfsfall auch umfassend leistet.

Bei einer Zahnzusatzversicherung sollte in Bezug auf Zusatzleistungen darauf geachtet werden, dass diese Maßnahmen zur professionellen Zahnreinigung und Prophylaxe mit übernimmt. Nicht nur, weil der Versicherte nicht nur dann eine Leistung aus der Zahnzusatzversicherung hat, wenn kein Ernstfall eintritt, sondern auch dadurch auch die Zahngesundheit vorsorglich gefördert werden kann.

Aber auch, wenn der Abschluss einer Versicherung leider nicht mehr möglich ist, besteht nicht immer ein Grund, deshalb gleich den Kopf in den Sand zu stecken.Wer beispielsweise auf Grund des ausschließenden Charakters der Gesundheitsfragen keine Lebensversicherung oder Risikolebensversicherung mehr abschließen kann, dem bietet die Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen eine sinnvolle Alternative. Im Gegensatz zur Lebensversicherung hat die Sterbegeldversicherung auch noch den Vorteil, dass diese Hartz IV resistent ist, d. h. falls der Versicherte Hartz IV erhält, kann der Staat diese Versicherung nicht auflösen und an die Gelder der Versicherung gehen.

Das ist bei der Lebensversicherung anders.Es lohnt auch den vollkommen unerwarteten Unfalltod höher abzusichern, damit die Hinterbliebenen bei dann meist frühzeitigen Tod wenigstens eine etwas höhere Leistung erhalten, um Beisetzung, Trauerfeiern im gebührenden Rahmen ohne Geldsorgen durchführen zu können. Bezug nehmend auf die Gefahr auf Grund chronischer physischer und psychischer Erkrankungen den Arbeitsplatz zu verlieren, sollte frühzeitig über den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung nachgedacht werden.

Auch hier lohnt der Versicherung Vergleich. Es sollte dabei unbedingt darauf geachtet werden, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung keine abstrakte Verweisung enthält, da ansonsten der Berufsausübende auf eine andere Tätigkeit verwiesen werden kann, selbst wenn der ursprünglich erlernte Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann.

Der Versicherte würde dann also vollkommen leer ausgehen, die erhoffte Leistung aus der Versicherung bleibt aus, weil früher beim Monatsbeitrag gespart wurde. Es gilt also für jede Versicherung – unabhängig, ob Sterbegeldversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung oder Krankenzusatzversicherung: Nicht nur auf den zu zahlenden Monatsbeitrag achten, auch den dahinter stehenden Leistungsumfang vergleichen.

Wie dieser Artikel zeigt, kann es den Versicherten sehr viel teuerer kommen, einen geringfügigen Beitrag im Monat zu sparen auf Kosten einer fehlenden, aber existentiellen Absicherung. Darüber hinaus ist das wichtigste an einer Versicherung nicht die Höhe der Transferleistung für neue Brillengläser. Viel entscheidender ist, wie groß das Spektrum des Leistungskataloges ausgestaltet ist.

money

Geldanlage und hohe Zinsen

Es gibt viele Geldanlagen die hohe Zinsen versprechen, genau hinschauen lohnt sich, denn renditestarke Geldanlagen sind oft mit einem hohen Risiko behaftet. Dies bedeutet, dass die versprochene hohe Rendite nicht unbedingt erreicht wird. Insbesondere bei Angeboten mit Renditen über 20% ist Vorsicht geboten und in jedem Fall das Kleingedruckte zu lesen. Oftmals wird dort darauf hingewiesen, dass die versprochene Rendite nicht garantiert ist, sondern die Chance darauf besteht.

Als Faustregel gilt, je höher die in Aussicht gestellte Rendite, desto höher ist das Risiko diese nicht zu erreichen beziehungsweise des Totalverlusts. Hierbei ist auch der Umkehrschluss möglich. Eine sichere Geldanlage sind Tagesgeldkonten, die bei einer relativ hohen Verzinsung eine sehr hohe Sicherheit bieten. Um aber auch in den Genuss höherer Renditen zu gelangen, kann man das Kapital auch streuen.

Je nach eigener Risikobereitschaft kann man Teile seines Kapitals in verschiedene Risikoklassen investieren. Hierbei ist ein Mix aus Tagesgeldkonto für die kurzfristige bis mittelfristige Geldanlage und Aktien bzw. Aktienfonds für die mittelfristige bis langfristige Geldanlage möglich. Bei mangelndem Wissen über Aktien sollte ein Aktienfonds bevorzugt werden, da sich hier professionelle Fondsmanager mit den Aktienauswahl beschäftigen. Zudem wird das Risiko auf verschiedene Aktien gestreut, da ein Investmentfond in verschiedene Aktien investiert.

Bei der Auswahl des richtigen Fonds kann man die Performance-Werte der Vergangenheit heranziehen. Außerdem sind Aktienfonds in verschiedene Risikoklassen unterteilt, so dass man auch hier nach der eigenen Risikobereitschaft auswählen oder streuen kann. Für Aktienfonds empfiehlt sich ein Sparplan, mit dem man monatlich einen bestimmten Betrag in den Investmentfond investiert. Der Vorteil liegt darin, dass man über die Jahre hinweg einen günstigen Mittelkurs erreicht. Bei der einmaligen Investition in ei

Versicherung

Online Versicherungen

Neben den bekannten Versicherungen, deren Vertretungen auch vor Ort in einer Agentur erreichbar sind, gibt es die so genannten Direktversicherer, oder auch Onlineversicherer genannt. Sie sind im Internet zu finden und haben keine Agentur, in der man sich persönlich beraten lassen könnte.

Die Versicherungen arbeiten damit kostengünstiger, denn sie beschäftigen ihre Angestellten teilweise in Heimarbeit, so dass damit Kosten für Büroräume gespart werden. Außerdem benötigen sie insgesamt weniger Personal, da sie keine Angestellten für die Betreuung ihrer Versicherten vor Ort beschäftigen müssen. Diese Einsparungen, die die Online Versicherungen haben, geben sie zu einem Teil an ihre Mitglieder weiter, indem sie zum Beispiel niedrigere jährliche Beiträge verlangen.

Online Versicherungen gibt es in sämtlichen Bereichen, die auch anderweitig versichert werden können, wie etwa die Kfz-Versicherungen oder die Krankenversicherungen. Ob jemand sich für die Versicherung entscheidet, die er persönlich aufsuchen kann, oder für einen Direktversicherer, hängt auch von den eigenen Präferenzen ab. Macht es dem Versicherten nichts aus, generell nur per Telefon oder Internet Kontakt zu jemandem zu haben, so kann eine Online Versicherung eine gute und günstige Alternative sein. Wer aber Fragen lieber in einem Gespräch von Angesicht zu Angesicht klärt, der ist in einer Agentur besser aufgehoben.

Generell sollte sich jeder im Vorab über die gewählte Versicherung informieren, denn gerade bei den Direktversicherern im Internet ist das Angebot groß und die Unterschiede in den Leistungen sind entsprechend deutlich. Dabei ist nicht nur der Umfang der angebotenen Leistungen entscheidend, sondern auch eventuelle Zusatzkosten und Zuzahlungen sollten mit in Betracht gezogen werden. Ein Versicherungsvergleich ist immer ratsam.

Kinder

Kinder Krankenversicherung

Kinder können entweder in der gesetzlichen oder in der privaten Krankenversicherung krankenversichert werden. Die wirtschaftliche Situation der Eltern ist für die Wahl der richtigen Krankenversicherung von entscheidender Bedeutung.

Ist der besser verdienende Elternteil in einer privaten Krankenversicherung versichert, so müssen die Kinder mit einem eigenen Beitrag entweder bei einer privaten Krankenversicherung versichert werden oder eine freiwillige Versicherung in einer gesetzlichen Krankenkasse abschließen.

Sind beide Elternteile gesetzlich pflichtversichert, so können die Kinder über eine Familienversicherung bei besser verdienendem Elternteil beitragsfrei mitversichert werden.

Die kostenlose Mitversicherung der Familienangehörigen ist der wohl wichtigste Vorteil einer gesetzlichen Krankenversicherung. Sowohl der Ehepartner als auch die Kinder sind ohne einen zusätzlichen Beitrag mitversichert. Allerdings müssen dafür folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Die Familienangehörigen halten sich vorwiegend in Deutschland auf.
  • Sie sind nicht von der Versicherungspflicht befreit
  • Sie verdienen nicht mehr als 340 Euro monatlich

Außerdem sollte man beachten, dass die Kinder nicht mitversichert sind. wenn das andere Elternteil nicht gesetzlich versichert ist und sein regelmäßiges Einkommen die Grenze von 3.825 Euro (Stand 2008) monatlich überschreitet, also sein monatliches Einkommen die Versicherungspflichtgrenze übersteigt.

Die Kinder Krankenversicherung über die Familienversicherung der gesetzlichen Krankenversicherung endet, wenn das Kind das 18. Lebensjahr erreicht hat. Eine Ausnahme gibt es aber auch hier wieder, wenn der Nachwuchs noch in der Schule, Ausbildung oder im Studium ist. Den dann kann er bis zu seinem 25. Lebensjahr bei der Familienversicherung bleiben.

Eine private Krankenversicherung kann sich schon für Arbeitnehmer mit durchschnittlichen Gehalt lohnen. Singles und kinderlose Ehepaare (beide üben einen Beruf aus) die gut verdienen haben einen deutlichen Vorteil wenn Sie gut verdienen.

Sind zukünftig Kinder geplant kann sich allerdings unter Umständen eine gesetzliche Krankenversicherung eher auszahlen als eine private. Es ist immer von der persönlichen Situation abhängig und für den Laien nur mit der professionellen Hilfe eines Maklers zu klären ob sich der Sprung in die private Krankenversicherung lohnt oder nicht.