Versicherung ja oder nein

Private Krankenversicherung oder Gesetzliche?

Die gesetzliche Krankenversicherung hat einschneidende Änderungen für den gesetzlich Versicherten vorgenommen. Heute muss man genau wissen, welche gesetzliche Krankenkasse welche Leistungen bezahlt.

In den einzelnen Bundesländern werden heute verschiedene Gesundheitsvorsorgen von den Krankenkassen übernommen, von anderen Kassen in anderen Bundesländern nicht. Informieren Sie sich bei den Krankenkassen, ob ihnen bestimmte Leistungen bezahlt werden oder nicht, bevor sie sich einen Termin bei Ihrem Hauarzt geben lassen. Die Praxisgebühr wird in allen Bundesländern verlangt, nur bei Kindern ist sie nicht zu bezahlen.

Die gesetzlichen Krankenversicherung ist in Deutschland eine Pflichtversicherung. Jeder Arbeitnehmer, Rentner, Arbeitslose, HartzIVEmpfänger ist in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert, es sei denn ein Arbeitnehmer oder Angestellter kommt über die Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 47.800 Euro. Der Staat ist hier derjenige, nach dessen Richtlinien gehandelt wird. Es gibt zahlreiche Punkte die man beachten muß bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Zum einen werden im Quartal 10,– Euro Praxisgebühr fällig (nicht für Kinder). Die Zuzahlung von Medikamenten ist gesetzlich geregelt. Vorsorgeuntersuchungen werden nur in bestimmten Fällen bezahlt, genauso wie Imfpungen.

Die private Krankenversicherung bietet eine bestimmten Luxus, den sich nur Personen leisten können, die entweder Selbstständig, Beamte, Freiberufler, Studenten oder Arbeitnehmer und Angestellte sind,die über die Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 47.800 Euro übersteigen.

Diese Personengruppen haben die Möglichkeit sich in der privaten Krankenversicherung mit allen möglichen Wahltarifen zu versichern.Hier kann man sich ein „Rundum Sorglospaket“ schnüren, und sich je nach finanzieller Situation für alle Eventualitäten absichern. Wer die Möglichkeit hat sich dort zu versichern, sollte sich nicht scheuen, sich ein Angebot von einem unabhängien Makler einzuholen.

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Altersgerechte Bäder intelligent machen

Inzwischen ist es nichts Außergewöhnliches mehr, die Temperatur seines Badezimmers von unterwegs aus über das Handy zu steuern oder die Rollläden zu öffnen beziehungsweise zu schließen, wenn sich niemand zu Hause aufhält. Kaum jemand weiß jedoch von den Vorteilen, die smarte Bäder für ältere Menschen bereithalten. Dass die digitale Intelligenz und das Nachlassen körperlicher und psychischer Fähigkeiten sich keinesfalls im Wege stehen müssen, beweisen neueste Errungenschaften für die Wellnessoase in den eigenen vier Wänden. Sie erleichtern das selbstbestimmte Leben deutlich.

Smarte Bäder sind gute Berater

Wer sich am Morgen fragt, was er für den Rundgang durch den Garten oder für den nachmittäglichen Stadtbummel anzieht, befragt die Wetterkarte, die sich ins digitale Badezimmer einbauen lässt. Auch, ob es unterwegs zu Unfällen beziehungsweise Staus kommt, lässt sich dank gut durchdachter Smart-Home-Lösungen erfahren. Nicht zuletzt erinnert ein Modul auf dem Spiegel an die Einnahme der verschriebenen Medikamente. Selbstverständlich darf auch die Unterhaltung am Morgen nicht zu kurz kommen, deshalb verbindet sich auf Knopfdruck das Smartphone mit dem Sound-Systems des Badezimmers und lässt die Lieblingsmusik in der gewünschten Lautstärke erklingen.

Intelligenz schützt vor Gefahren

Wichtiger für ältere Menschen ist jedoch, dass sie im Badezimmer durch intelligente Systeme vor Gefahren geschützt werden. Hier ist beispielsweise das automatische Einschalten der Lampen zu erwähnen, das auch nachts für eine bessere Sicht sorgt und somit die Sturzgefahr reduziert. Damit der Nutzer nicht durch allzu grelles Licht geblendet und möglicherweise für die nächsten Stunden aus dem Schlafmodus gerissen wird, kann es sich um eine Notbeleuchtung handeln, die sich nach Wunsch auf dem Boden, an der Toilette oder an der Wand befindet. Weiterhin zählt zu den intelligenten Einbauten die Regulierung der Wassertemperatur am Waschbecken, in der Badewanne sowie in der Dusche.

Sie lässt sich für jeden Nutzer individuell einstellen, wodurch sich das Risiko für Verbrennungen deutlich verringert. Weiterhin beinhalten spezielle Einbauten für die Duschwanne Sensoren, die beim Sturz des Nutzers automatisch einen Hilferuf absenden. Berührungslose Armaturen öffnen und schließen die Wasserzufuhr automatisch, so dass Waschbecken und Badewannen nicht überlaufen können. Selbst die Wassertemperatur und die Füllhöhe für das Wannenbad lassen sich individuell bestimmen. Der Einsatz von Sensor-Technik im Badezimmer minimiert aber nicht nur die Risiken für ältere Menschen, er schont auch den Geldbeutel, weil kein Tropfen Wasser mehr ungenutzt im Abfluss verschwindet.

Darf es ein bisschen Luxus sein?

Das Badezimmer besitzt kein Tageslicht und lässt sich schlecht lüften? Unangenehme Gerüchte haben dank smarter Technik fortan keine Chance. Per Finger-Scan erkennen intelligente Bäder, welchen Raumduft der Nutzer besonders gern hat und welches Duschprogramm bevorzugt wird. Auf das jeweilige Gemüt eingestellte Farbspiele untermalen den Duschvorgang mit entspannenden oder inspirierenden Farbspielen. Dasselbe haben Badewannen zu bieten, wobei gleichzeitig die Massagefunktionen der Düsen des Whirlpools über eine App gesteuert werden. Nach dem Aussteigen können sich die Nutzer in den Bademantel kuscheln und sich bequem zurücklehnen, denn die Reinigung der Sanitärkeramik erledigt sich ganz von allein. Oder zumindest fast, denn auf den entsprechenden Knopf muss zuvor noch gedrückt werden.

Hygiene ganz ohne lästiges Scheuern

Ohnehin hat sich in Sachen Hygiene im intelligenten Badezimmer einiges getan. Das Abwischen des Hinterteils nach dem Toilettengang entfällt. Diese Aufgabe übernehmen sogenannte Dusch-WCs und zwar mit dem temperierten Wasserstrahl. Auch dessen Intensität sowie der anschließende Trocknungsprozess durch Warmluftduschen lässt sich auf den jeweiligen Bedarf einstellen. Der Verzicht auf Spülränder in Toiletten und Bidets sowie moderne, keimhemmende Oberflächen verhindern, dass sich Schmutz überhaupt absetzen kann. Auch das spart Wasser sowie obendrein das lästige und zeitaufwändige Putzen.

Am besten schon vor dem Einzug einplanen

Da die intelligenten Systeme im Badezimmer nicht ohne eine Stromversorgung auskommen, sollten sie bestenfalls bereits in der Rohbauphase eingeplant werden. Dann fallen spätere Sanierungen weniger aufwändig aus. Wenngleich sich viele Hobby-Handwerker zum Einbau der Assistenzsysteme geradezu berufen fühlen, sollte die Planung einem Fachmann überlassen werden. Der kennt die optimalen Lösungen und weiß um die Kompatibilität der einzelnen Module, die sich nach Möglichkeit im Nachhinein noch erweitern lassen. Finanziell unterstützt der Staat altersgerechte Badein- und -umbauten mit Zuschüssen über Förderprogramme der KfW-Bank. Die Anträge dafür müssen vor der Umsetzung gestellt und die Arbeiten von einem Fachmann ausgeführt werden.

Geld

Lohnt ein private Zusatzversicherung für die zahnärztliche Vorsorge?

Die Versicherungsbranche kreiert mit sehr viel Fantasie immer wieder neue Produkte. Das führt dazu, dass viele Bürger überversichert sind. Manch eine Versicherung ist überflüssig, weil ihr Preis-Leistungs-Verhältnis unbefriedigend ist. Anders ist das bei der privaten Zahnzusatzversicherung.

Der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse ist stark ausgedünnt

Sparen ist das Motto unserer Tage, auch die gesetzlichen Krankenkassen schränken ihren Leistungskatalog immer weiter ein. Die Gesundheitsreform hat für Versicherte keine Vorteile gebracht, in ihrer Folge ist heute nur noch die schlichte Grundversorgung zuzahlungsfrei. Wie schon Kreditvergleich24.com berichtete, sind besonders zahnärztliche Leistungen von den Kürzungen betroffen. Übernommen werden nur noch notwendige Behandlungen. Eine Problematik, die auch Test.debereits ausführlich behandelt hat.

Wer mehr möchte, muss in die eigene Tasche greifen und das kann sehr teuer werden. Gerade in der zweiten Lebenshälfte sind aufwendige zahnmedizinische Behandlung nicht zu vermeiden. Schon für Zahnersatz und prothetische Arbeiten mittlerer Qualität sind hohe vierstellige Beträge nicht ungewöhnlich.

Die private Zusatzversicherung zahlt auch für ästhetisch hochwertige Arbeiten

Schwierig wird das für Patienten, die über keine hohe Ersparnisse verfügen. Ihnen bleibt oft keine andere Möglichkeit, als auf den gewünschten Standard zu verzichten. Eine Prothese statt eines festsitzenden Zahnersatzes ist dann beispielsweise unumgänglich. Mit einer privaten Zahnzusatzversicherung kann der Patient diesem Dilemma entgehen. Ihr Abschluss ist jedem gesetzlich Versicherten dringend zu empfehlen. Je früher er das macht, desto größer sind seine Vorteile. Kieferorthopädische Behandlungen werden von den Privaten ebenso bezuschusst wie die professionelle Zahnreinigung. Auch ästhetisch ansprechende Zahnsanierungen lassen sich durch die Zuschüsse der privaten Zahnzusatzversicherung problemlos finanzieren. Während die gesetzliche Krankenkasse für Zähne im hinteren Mundbereich nur silberfarbenes Füllmaterial bezahlt, beteiligt sich die private Zusatzversicherung auch an unauffälligen Inlays. Mit dem Festbetrag der gesetzlichen Krankenkasse und dem Zuschuss der privaten lassen sich diese Leistungen mit bis zu 100 Prozent fremdfinanzieren.

Ein Abschluss in jungen Jahren ist unbedingt zu empfehlen

Eine private Zahnzusatzversicherung kann in jedem Alter abgeschlossen werden. Je älter der Versicherte jedoch ist, desto höher sind seine Beiträge. Zudem ist keine Versicherung verpflichtet, den Antragsteller aufzunehmen. Entschieden wird das nach einem medizinischen Gutachten über den Zahnstatus, wie z.B. MDS e.V.. Ist das Gebiss zu schlecht, wird die Versicherung abgelehnt. Auch schon vorhandene Zahnschäden fallen nicht mehr unter den Versicherungsschutz und Wartezeiten sind bei vielen Gesellschaften üblich. Wie bei allen anderen Versicherungen ist auch bei der privaten Zahnzusatzversicherung vor dem Abschluss ein sehr genauer Vergleich der Angebote nötig. Die billigste Versicherung muss nicht die günstigste sein, da die Höhe der Zuschüsse zu den einzelnen Leistungen stark variiert.

Lebensversicherung

Lebensversicherung trotz Krise nicht kündigen

Vermutlich haben Sie es bereits über die Medien mitbekommen, dass in Amerika und Japan auch einige große Versicherungskonzerne auf Grund der aktuellen Finanzkrise in finanzielle Nöte geraten sind. Zwar sind die Deutschen als besonnen bekannt – dennoch haben die Menschen aus Angst um ihre Altersvorsorge bereits damit begonnen, ihr privates Vermögen umzuschichten und bestehende Policen für eine Renten- oder Lebensversicherung aufzukündigen.

Allerdings ist eine solche Angst absolut unbegründet, da sind sich eigentlich alle Fachleute einig. Wer nicht durch einen anderen triftigen Grund dazu gezwungen ist, zum jetzigen Zeitpunkt seine Police zu kündigen, der sollte in jedem Fall seine Lebensversicherung behalten.

Nimmt man beispielsweise die vor kurzem Pleite gegangene amerikanische Versicherung AIG, so muss man feststellen, dass dieser Konzern beinahe wie eine richtige Bank am Kapitalmarkt aktiv war und das Konzernvermögen in zweifelhaften Finanzinstrumente investierte. Solche Geschäfte sind deutschen Lebensversicherern per Gesetz untersagt. Dass sich ein solcher Fall hierzulande wiederholt scheint quasi ausgeschlossen. Selbstverständlich geht die weltweite Finanzkrise an den deutschen Versicherungen nicht spurlos vorbei.

Dennoch können Lebensversicherungen auf Grund der eher konservativen Anlagestrategie viel länger negative Trends aushalten als andere Finanzmarktteilnehmer. Falls es zum Äußersten kommt, wird lediglich die Überschussbeteiligung bei der Auszahlung der Versicherungssumme gekürzt werden müssen – die garantierte Verzinsung von derzeit durchschnittlich etwa 3 Prozent bleibt in jedem Fall unangetastet.

Nicht nur dass 3 Prozent Rendite in diesen Zeiten bereits ganz ordentlich sind – man sollte darüber hinaus nicht vergessen, dass eine Kündigung in der Regel mit Aufwand und vor allem Kosten verbunden ist. Ganz zu schweigen von dem Problem, über kurz oder lang etwas anderes Lohnendes für die private Altersvorsorge finden zu müssen.

Zähne

Tun Sie Ihren Zähnen etwas Gutes

Dies ist leichter gesagt als getan, wenn man bedenkt, dass schon kleine Schönheitsreparaturen beim Zahnarzt ein kleines Vermögen kosten. Dies ist noch verhältnismäßig günstig, wenn man sich die übrigen Kosten einmal genau vor Augen führt.

Möchte man sich mal eben eine professionelle Zahnreinigung gönnen, muss man hierfür mit rund 100 Euro rechnen. Unverständlich erscheint es da, dass eine Paradontosebehandlung nur dann von der gesetzlichen Krankenkasse bezuschusst wird, wenn alle Zähne von Paradontose betroffen sind. Ebenso müssen Sie ab der vierten Zahnfüllung für die Kosten selbst aufkommen.

Dafür müssen Sie mit Kosten zwischen 500-1200 Euro rechnen. Mit einer Zahnzusatzversicherung sind diese Behandlungen für den Versicherten kein Problem mehr. Ein Tarif, wie z.B. bei der ARAG Z100, macht seinen zukünftigen Kunden ein Angebot, das sich bei der Kostenerstattung an dem tatsächlichen Rechnungsbetrag des Zahnarztes orientiert. Die Testsieger im zahnmedizinischen Bereich mögen preislich zwar etwas höher liegen, aber für qualitativ hochwertigere Behandlungen sollten ein paar Euro mehr nicht den Ausschlag geben.

In jungen Jahren ist eine Zahnzusatzversicherung häufig noch besonders günstig, da in den meisten Fällen kaum Vorschäden vorliegen. Vergleichen Sie die Angebote und Anbieter und entscheiden Sie sich dann für die Versicherungsgesellschaft, die Ihnen persönlich am meisten zusagt.

Privat gut versichert

Auf die richtige Krankenversicherung kommt es im Ernstfall an: Beim Zahnersatz, bei Krankenhausaufenthalten oder wenn komplizierte Behandlungen notwendig sind ist man in der Regel glücklich, wenn die Versicherung die optimale Therapie finanziert. Andererseits möchte man auch einen möglichst geringen monatlichen Beitrag zahlen, denn der Ernstfall ist selten und man kann sein Geld auch gut für andere Dinge verwenden. Aus diesem Grund ist es insbesondere bei der privaten Krankenversicherung wichtig, ein auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot zu finden. Neben einem unterschiedlichen Leistungsspektrum bieten verschiedene Anbieter auch je nach Alter und Berufsgruppe unterschiedlich günstige Tarife an, so dass man unbedingt konkrete und möglichst detaillierte Angebote der verschiedenen seriöse Anbieter miteinander vergleichen sollte um einen optimalen Schutz bei niedrigen monatlichen Gebühren zu erhalten.

Für die Suche nach der idealen Versicherung kann ein PKV-Rechner vorteilhaft sein, wie man ihn auf http://www.social-trading.eu findet. Dort gibt man seine Wünsche: Einzel- oder Mehrbettzimmer, Chefarztbehandlung oder nicht, die gewünschten Zahnarztbehandlungen, die Selbstbeteiligung, sowie persönliche Daten wie das Geburtsdatum oder die Berufsgruppe ein. Anschließend erhält man eine Auswahl von unverbindlichen persönlichen Angeboten aus über 1000 Tarifen der namhaften privaten Krankenversicherer in Deutschland. Die so gefundenen Angebote sollte man allerdings noch einmal genau prüfen und vergleichen, denn es der endgültige Tarif hängt noch von weiteren Bedingungen ab, die zum Teil sehr individuell sind und in einem PKV-Rechner nicht abgefragt werden können. Dennoch ist ein solcher Vergleich im ersten Schritt empfehlenswert, um aus der großen Zahl der angebotenen Tarife die geeigneten heraus zu finden.