Bildung

Gesundes Wissen – Bildung allein schützt auch nicht vor Demenz

Wie kann eine Demenz erfolgreich verhindert oder zumindest verzögert werden? Das ist eine der grundlegenden Fragen, die potenziell betroffene ältere Menschen sehr bewegt. Auch die Wissenschaft stellt sich dem Thema. So wird von Neurologen und Altersforschern in vielen Studien versucht, Antworten auf die brennenden Fragen zu bekommen.

Das ist auch schon teilweise gelungen, kann doch in einigen dieser Studien klar gezeigt werden, dass gesunde Ernährung, körperliche Aktivität, soziale Kontakte und Bildungsniveau mit einem geringen Demenzrisiko korrelieren und den Eintritt der Erkrankung verzögern können. Wie bei solchen beobachtenden Studien üblich, die Korrelationen und nicht kausale Zusammenhänge aufzeigen, muss die Interpretation der Ergebnisse mit Zurückhaltung geschehen. Sonst kann es zu Fehlinterpretationen kommen. So könnte die Rolle von Bildung bei der Entwicklung einer Demenz überschätzt worden sein.

Können Bildung und Ausbildung einer Demenz vorbeugen?

Heute gehen Forscher ebenso wie Ärzte und potenziell Betroffene davon aus, dass ein hoher Bildungsgrad positiven Einfluss auf Eintritt und Verlauf einer Demenz nimmt. Fachleute sprechen davon, dass bei hohem Bildungsniveau die „kognitive Reserve“ vor der Entwicklung einer Demenz schützt. Tatsächlich sprechen auch viele Studien für diese Annahme. Aber nicht alle. In einer sehr aktuellen Studie haben Neurologen aus Chicago die Gehirne von Verstorbenen mit Demenz untersucht und die Ergebnisse mit dem Bildungsniveau der untersuchten Personen in Beziehung gesetzt. Dabei konnten sie keinen Zusammenhang zwischen Eintritt und Verlauf einer Demenz und dem Bildungsniveau der Erkrankten erkennen. Also scheint die Bedeutung von Bildung als Schutz vor Demenz nicht so ausgeprägt zu sein wie bisher angenommen.

Doch Vorsicht ist bei der Einordnung der Studie in das bisherige Wissen geboten. Handelt es sich doch auch nur um eine, allerdings sehr gute, Studie, die einen objektiven klinischen und neurologischen Befund, Demenz, mit einem soziologischen Faktor, Ausbildung, korreliert. Es ist viel wahrscheinlicher anzunehmen, dass eine komplexe neurologische Erkrankung wie Demenz nicht nur von einem Faktor getriggert wird. Wahrscheinlich spielen auch Faktoren, die den Lebensstil und soziale Kompetenz betreffen eine größere Rolle.

Deshalb ist nach heutigem Stand des Wissens die beste Demenzvorbeugung gesund zu leben, nicht zu rauchen und wenig Alkohol zu trinken, nicht das Geld im Casino verzocken, Sport zu treiben, Sozialkontakte zu pflegen sowie geistig interessiert und rege zu bleiben.

Fazit: Bildung schützt vor Demenz, aber sicher nicht allein. Ein gesunder Lebensstil ist nach heutigem Wissensstand der beste Demenzschutz.

Quelle: casinovergleich.eu

Versicherung ja oder nein

Private Krankenversicherung oder Gesetzliche?

Die gesetzliche Krankenversicherung hat einschneidende Änderungen für den gesetzlich Versicherten vorgenommen. Heute muss man genau wissen, welche gesetzliche Krankenkasse welche Leistungen bezahlt.

In den einzelnen Bundesländern werden heute verschiedene Gesundheitsvorsorgen von den Krankenkassen übernommen, von anderen Kassen in anderen Bundesländern nicht. Informieren Sie sich bei den Krankenkassen, ob ihnen bestimmte Leistungen bezahlt werden oder nicht, bevor sie sich einen Termin bei Ihrem Hauarzt geben lassen. Die Praxisgebühr wird in allen Bundesländern verlangt, nur bei Kindern ist sie nicht zu bezahlen.

Die gesetzlichen Krankenversicherung ist in Deutschland eine Pflichtversicherung. Jeder Arbeitnehmer, Rentner, Arbeitslose, HartzIVEmpfänger ist in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert, es sei denn ein Arbeitnehmer oder Angestellter kommt über die Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 47.800 Euro. Der Staat ist hier derjenige, nach dessen Richtlinien gehandelt wird. Es gibt zahlreiche Punkte die man beachten muß bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Zum einen werden im Quartal 10,– Euro Praxisgebühr fällig (nicht für Kinder). Die Zuzahlung von Medikamenten ist gesetzlich geregelt. Vorsorgeuntersuchungen werden nur in bestimmten Fällen bezahlt, genauso wie Imfpungen.

Die private Krankenversicherung bietet eine bestimmten Luxus, den sich nur Personen leisten können, die entweder Selbstständig, Beamte, Freiberufler, Studenten oder Arbeitnehmer und Angestellte sind,die über die Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 47.800 Euro übersteigen.

Diese Personengruppen haben die Möglichkeit sich in der privaten Krankenversicherung mit allen möglichen Wahltarifen zu versichern.Hier kann man sich ein „Rundum Sorglospaket“ schnüren, und sich je nach finanzieller Situation für alle Eventualitäten absichern. Wer die Möglichkeit hat sich dort zu versichern, sollte sich nicht scheuen, sich ein Angebot von einem unabhängien Makler einzuholen.

Feuerwehr

Feuerversicherung

Ein Brand hervorgerufen durch Explosion, Blitzschlag, Flugzeugabsturz kann persönliches Eigentum enorm beschädigen. Um sich davor zu schützen, empfiehlt sich der Abschluss einer Feuerversicherung. Durch sie werden durch einen Brand entstandene Sachschäden ersetzt sowie als Brandverursacher in Regress genommen. Wird der Täter der Brandstiftung gefasst, dann ist die Versicherung frei von sämtlichen Leistungen.

Welche Indizien für das Annehmen so einer Eigentümerbrandstiftung vorliegen können, ist vom Landgericht Hamburg einmal geklärt worden. Neben den unmittelbar durch einen Brand verursachten Schaden werden auch die zum Löschen des Brandes notwendigen Maßnahmen sowie die Aufräumarbeiten, finanziell durch die Versicherung, abgedeckt. In bestimmten Regionen Deutschlands bis zum Juli 1994 waren Feuerversicherungen nichts anderes als staatliche, von Beamten verwaltete, Monopolversicherungen. Die badische Feuersversicherung, wo alle Gebäude zwangsweise versichert waren, ist dafür ein typisches Beispiel.

Zum Schutz gehörten nicht nur Feuer, sondern auch durch Naturkatastrophen wie Erdbeben, Hochwasser, Lawinendruck, Vulkanausbruch hervorgerufene Elementarschäden. Die erste Feuerversicherung ist im Jahre 1623 von Mennoniten im Großen Werder bei Danzig gegründet worden. Gegenseitiges Helfen im Notfall stellte dafür die Basis dar. Es gibt auch beim Abschluss dieser Versicherung Deckungserweiterungen.

Dazu zählen zum Beispiel Wasserzuleitungs, Heizungsrohre, Überspannschäden, Entschädigungsgrenzen, Mietausfalldeckung für gemietete Wohnräume. Das Abschließen der Versicherung erfolgt durch einen Vertrag. Die Kündigung des Vertrages muss spätestens 3 Monate vor dessen Ablauf erfolgen. Wenn das nicht geschieht, dann wird der Vertrag um ein Jahr verlängert. Es besteht die Möglichkeit den Vertrag dann wieder zum neuen Ablauf 3 Monate vorher zu kündigen.

Wer nach dem Jahre 1994 einen Vertrag für 10 Jahre abgeschlossen hat, kann diesen das erste Mal nach Ablauf von fünf Jahren, und im Anschluss daran eines jeden weiteren Jahres kündigen. Die Frist, mit den spätestens 3 Monaten vorher, gilt hier natürlich auch. Wenn die Versicherung den Schaden gezahlt hat, besteht die Möglichkeit innerhalb von einem Monat ohne Frist oder am Ende des Versicherungsjahres zu kündigen.

Zahnarzt

Hohe Zahnarztrechnungen trotz Bonus-Heft

Um den mitunter horrenden Zahnarztrechnungen zu entgehen, führen immer mehr Menschen gewissenhaft ihr Bonus-Heft. Können sie so die regelmäßigen Zahnarztbesuche nachweisen, erhalten  sie von der gesetzlichen Krankenkasse einen Extra-Zuschuss von 10%. Dies trifft allerdings auch nur dann zu, wenn die Regelmäßigkeit über einen Zeitraum von 5 Jahren nachgewiesen werden kann.  Nimmt man sämtliche Zuschüsse der gesetzlichen Krankenkasse zusammen,  werden so 60% der Kosten übernommen.

Und dies trifft  auch nur für die einfachste Form des Zahnersatzes zu.  Experten auf diesem Gebiet vertreten sogar die Meinung, dass in den kommenden Jahren der Zahnersatz in dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse nicht mehr vorhanden sein wird. So geschehen ist es schon in einigen deutschen Nachbarländern. Demnach müssen die Betroffenen dann diese Behandlungen  vollständig aus eigener Tasche bezahlen.  Die gesetzlichen Krankenkassen wenden bei der Kostenübernahme das Prinzip der medizinischen Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit an.

Den Ausschlag dabei gibt, dass nach erfolgter Behandlung der Patient wieder schmerzfrei und in der Lage ist, zu kauen. Dann wird ermittelt, welche Kosten für die Regelversorgung zu erwarten sind. Diesen Kosten wird ein entsprechender Zuschuss zugeordnet. Es handelt sich nur um einen Zuschuss und nicht um eine vollständige Kostenübernahme.  Absichern kann man sich mit einer Zahnzusatzversicherung. Mit einem Tarif, wie beispielsweise bei der ARAG Z100 oder der CSS flexi, kann der Patient ohne Sorgen an eventuell entstehende Kosten den Gang zum Zahnarzt antreten, da sich die Kostenübernahme hier an der tatsächlichen Rechnungshöhe orientiert. So gehören hohe Zahnarztrechnungen endgültig der Vergangenheit an.

Unfall

Auch für Kinder ist Unfallversicherung wichtig

Nicht nur für Erwachsene ist die private Unfallversicherung wichtig. Während die gesetzliche nur für ganz bestimmte Fälle zuständig ist (Arbeits- und Wegeunfall), schützt die private Unfallversicherung jederzeit und weltweit.

So schön es ist, wenn Kinder bedenkenlos spielen, so gefährlich ist es auch. Durch ihre ganz natürliche Unvorsicht und Unerfahrenheit kann es schnell passieren, dass aus dem unbefangenen Spiel bitterer Ernst wird. Deshalb und weil ein Kind noch sein ganzes Leben vor sich hat, ist es wichtig, für den Fall bleibender Schäden eines Unfalls vorzusorgen. Das kann nur die private Unfallversicherung.

Der Grundschutz der gesetzlichen Unfallversicherung ist kostenfrei und schützt vom Baby bis zum Schulkind in Kita, Hort und Schule sowie auf dem direkten Weg dorthin oder nach Hause. Kommt es dort zu einem Unfall, steht Vater Staat für die medizinische Behandlung, den stationären Krankenhausaufenthalt, die Pflege und bei bleibenden Schäden eine Invaliditäts-Rente ein. Schulkinder, die auf dem Weg nach Haus einen Umweg machen oder sich auf dem Weg zum Haus des Schulfreunds befinden, schützt die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Versichert ist nur der direkte Weg.

Die meisten Unfälle geschehen jedoch bekanntlich in der Freizeit. Studien zufolge sind 90 Prozent der Unfälle mit Kindern in der Freizeit entstanden. Während dieser Zeit sind Kinder, die nicht privat unfallversichert sind, schutzlos. Eltern, die ihr Kind rund um die Uhr und an jedem Ort versichert wissen wollen, sollten also eine private Unfallversicherung für ihr Kind abschließen. Da die Angebote der Versicherer jedoch sehr unterschiedlich sind und die Beiträge dementsprechend auch variieren, sollte man dringend einen Unfallversicherung-Vergleich durchführen. Mit einem Online-Versicherungsvergleich geht das ganz einfach und bequem von zuhaus aus. Er ist schnell und sowohl kostenlos, als auch unverbindlich.

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Für wen ist eine Berufunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

Um diese Frage sinnvoll beantworten zu können, muss man zuerst erörtern, was eine Berufsunfähigkeitsversicherung eigentlich ist.Es handelt sich dabei um eine Art der Invaliditätsversicherung, die bei Berufunfähigkeit der versicherten Person finanzielle Leistungen erbringt. Die Höhe dieser Leistungen hängt natürlich von der versicherten Summe ab. Eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit gibt es sowohl in der gesetzlichen Rentenversicherung und auch als private Versicherung als eigenständige Versicherung oder als Zusatz zu einer Lebensversicherung.

Die gesetzliche Versicherung gibt es jedoch nur noch für Personen, die vor dem 02.01.1961 geboren sind, für alle anderen gilt diese gesetzliche Versicherung nicht. Somit wäre auch schon die anfangs gestellte Frage teilweise beantwortet: Alle Personen die nach dem 01.01.1961 geboren sind, sollten sich schon mal mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung auseinandersetzen. Wird durch diese Person auch noch eine Arbeit verrichtet, die zum eigen oder auch dem Unterhalt der Familie dient, ist der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung unabdingbar.

Bei den Leistungen und den zu zahlenden Versicherungsbeiträgen der Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es von Versicherungsunternehmen zu Versicherungsunternehmen teilweise enorme Unterschiede. So kann es vorkommen, dass eine Versicherung nur bezahlt, wenn vollständige Berufunfähigkeit vorliegt (der versicherte kann seinen Beruf nicht mehr ausüben), eine andere Versicherung kann schon Leistungen bei teilweiser Berufunfähigkeit erbringen.

Beim Abschluss oder Vergleich von Berufunfähigkeitsversicherungen ist außerdem darauf zu achten, ob es die sogenannten „abstrakte Verweisung“ gibt. Dies bedeutet, dass die Versicherungsgesellschaft bei Eintritt des Versicherungsfalls auf die Ausübung eines Verweisungsberufs (Beruf, der der Erfahrung und Ausbildung des Versicherungsnehmers sowie der bisherigen Lebensstellung entspricht) bestehen kann und nicht leisten muss.

Zusammengefasst kann man sagen, dass vor Abschluss einer Berufunfähigkeitsversicherung auf alle Fälle ein Versicherungsvergleich durchgeführt werden sollte. Dabei sollten sowohl die Aufwände als auch die Leistungen genau analysiert werden. Als Hilfsmittel für den Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherungen kann man im Internet sogenannte Versicherungsvergleiche online und kostenlos durchführen. Diese geben dann einen ersten Anhaltspunkt, welche Versicherungsgesellschaften und welche Tarife für den Interessenten in Frage kommen. Auch lohnt es sich, vor dem Abschluss eines Versicherungsvertrags einen unabhängigen Versicherungsvermittler aufzusuchen, denn dieser kennt sich genauer mit den Versicherungsbedingungen aus.