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Tipps und Tricks für die Rückkehr in die Gesetzliche Krankenversicherung

Nicht wenige Menschen in Deutschland befinden sich in einer Privaten Krankenversicherung oder sind überhaupt nicht krankenversichert. Wie kommen sie – theoretisch und praktisch – zurück in eine Gesetzliche Krankenversicherung? Zum einen gibt es die versicherungspflichtigen Menschen und zum anderen die Versicherungsfreien.

Jeder Versicherungspflichtige muss sich zunächst zwangsläufig in einer GKV versichern. Man kann sich zwar von der Versicherungspflicht befreien lassen, doch ist das nicht immer ein guter Rat.

Hierzu gerne später mehr.
Wir gehen zunächst von einem Fall aus, dass jemand in einer PKV versichert ist, und er oder sie möchte nun zurück in die Gesetzliche Krankenversicherung. Das ist nicht immer ganz leicht, jedoch mit einigen Klimmzügen oftmals zu schaffen. Hierzu hat der Gesetzgeber uns allen neuerdings das nötige Werkzeug unfreiwillig in die Hand gegeben.

Seit dem 01.04.2007 besteht in Deutschland für jeden Menschen die Verpflichtung sich kranken zu versichern. Ob Privat oder Gesetzlich entscheidet allein die Vorversicherungsart. D. h. wenn jemand zuletzt in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert war und derzeit (z. B. wegen Nichtzahlung der Beiträge) ohne Krankenversicherung ist, darf und muss er zurück in die gesetzliche Krankenversicherung. Wie sieht es mit zuletzt Privat Versicherten aus? Hier kann und muß derjenige wieder zurück in die PKV, – und zwar entweder in einen “normalen” PKV-Tarif oder aber in den sogenannten Basis- oder Standard-Tarif. Es besteht hier eine Verpflichtung der PKV zur Aufnahme!

Ein anderer Fall: Sie sind derzeit Angestellter und haben einen Verdienst über der Versicherungspflichtgrenze und wollen dennoch in eine GKV zurückkehren. Sprechen Sie mir Ihrem Arbeitgeber und versuchen Sie Ihr Gehalt unter die Versicherungspflichtgrenze zu drücken. Somit verändert sich Ihr Status zu dem eines Versicherungspflichtigen und Sie müssen sich zwangsläufig wieder in einer GKV anmelden.

Dritter und letzte Möglichkeit: Es geht wieder mal m die Veränderung Ihres Status. Planen Sie einen Arbeitgeberwechsel? Dann versuchen Sie kurzfristig Leistungen vom Arbeitsamt zu beziehen. Dadurch verändert sich Ihr Status erneut und Sie werden wieder versicherungspflichtig.

Ein offenes Wort noch: Warum wollen Sie eigentlich in eine GKV zurück? Hierfür gibt es in aller Regel nur einen Grund: Sie zahlen zu hohe Beiträge! Ganz ehrlich?; bevor Sie in die GKV zurückkehren, überlegen Sie einen Wechsel Private Krankenversicherung. Man kann sich bei verschiedenen Stellen kostenlos beraten lassen. Hierbei ist jedoch auch Vorsicht geboten, denn es leider gibt es nicht sonderlich viele Experten, die diesen Namen auch verdienen. Selbst in einem Forum Private Krankenversicherung findet man häufig nicht die passenden Informationen.

Fazit: Wenn Sie Fragen haben überlegen Sie genau, an wen Sie diese richten. Wenn Sie wechseln möchten, überlegen Sie sich genau, ob der Wechsel angebracht ist. Bevor Sie sich entscheiden, holen Sie sich eine gute PKV Beratung!

Gesunde Zähne

CSS Zahnzusatzversicherung vs. Arag Z100

Wer eine Zahnzusatzversicherung mit umfassendem Lesitungsspektrum für Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie sucht, dem Fallen bei Zahnzusatzversicherung Vergleichen sehr oft 2 Tarife besonders auf. Zum einen die CSS Zahnzusatzversicherung und zum anderen die Zahnversicherung Arag Z100. Auf den schnellen Blick unterscheiden sich die Leistungen dieser beiden Tarife kaum.

Beide leisten 100% bei der Zahnbehandlung, beispielsweise der prof. Zahnreinigung oder bei Füllungen und Wurzelbehandlungen. Beide Tarife erstatten 80% vom Rechnungsbetrag für Zahnersatz, beispielsweise bei Implantaten, Inlays, Brücken oder Kronen. Und sowohl die CSS Zahnzusatzversicherung als auch der Arag Z100 erstatten 80% der Kosten einer kieferorthopädischen Maßnahme.

Auf den zweiten Blick fällt jedoch auf, dass die CSS Zahnzusatzversicherung leistungsmäßig besser aufgestellt und von den Versicherungsbedingungen für den Kunden besser geregelt ist. Zum einen sieht die CSS Zahnzusatzversicherung keine Summenbegrenzungen in den ersten Jahren vor und erstattet Keramikverblendungen bis zum letzten Zahn. Die Arag Z100 Zahnzusatzversicherung hingegen leistet in den ersten 2 Jahren maximal 1000 Euro und erstattet die Kosten einer Keramikverblendung nur bis zum jeweils 5. Zahn.

Des Weiteren zahlt die CSS Zahnzusatzversicherung im Bereich der Zahnbehandlung auch dann, wenn für bestimmte Behandlungen, beispielsweise einer Parodontitisbehandlung oder einer Wurzelbehandlung, die Krankenkasse vorleistet. Die Zahnversicherung Arag Z100 erstattet nämlich nur dann für diese Behandlungen, wenn keine Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse vorgesehen sind. Für aufkommende Mehrkosten einer höherwertigen Behandlung kommt in diesen Fällen also nur die CSS Zahnzusatzversicherung auf.

Das gleiche gilt für den Bereich der Kieferorthopädie, auch hier werden Mehrkosten bei einer die GKV betreffenden Behandlung nur von der CSS Zahnzusatzversicherung gezahlt, während die Zahnversicherung Arag Z100 in den Fällen einer Vorleistung der GKV nicht für Mehrkosten leistet.

Einen Vorteil gegenüber der CSS Zahnzusatzversicherung hat die Zahnversicherung Arag Z100 jedoch: Sie versichert gegen Aufschlag bis zu 4 fehlende Zähne, während die CSS Zahnzusatzversicherung hier den Versicherungsschutz ausschließen würde. Zusätzlich bildet der Arag Z100 Alterungsrückstellungen im Gegensatz zur CSS Zahnzusatzversicherung, so dass sich der Beitrag dort nicht jedes Jahr erhöht. Die CSS Zahnzusatzversicherung ist anfangs etwas preisgünstiger, dafür erhöht sich die Versicherungsprämie jedes Jahr um einige Cent.

Darüber hinaus gewährt die CSS Zahnzusatzversicherung jedoch Schadenfreiheitsrabatte ähnlich der KFZ-Versicherung. Wird in einem Jahr keine Rechnung für Zahnersatz (Zahnbehandlung ist kein Problem) eingereicht, senkt sich der Beitrag im besten Fall bis auf 85% des Normalbeitrags.