Lohnt ein private Zusatzversicherung für die zahnärztliche Vorsorge?

Die Versicherungsbranche kreiert mit sehr viel Fantasie immer wieder neue Produkte. Das führt dazu, dass viele Bürger überversichert sind. Manch eine Versicherung ist überflüssig, weil ihr Preis-Leistungs-Verhältnis unbefriedigend ist. Anders ist das bei der privaten Zahnzusatzversicherung.

Der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse ist stark ausgedünnt

Sparen ist das Motto unserer Tage, auch die gesetzlichen Krankenkassen schränken ihren Leistungskatalog immer weiter ein. Die Gesundheitsreform hat für Versicherte keine Vorteile gebracht, in ihrer Folge ist heute nur noch die schlichte Grundversorgung zuzahlungsfrei. Wie schon Kreditvergleich24.com berichtete, sind besonders zahnärztliche Leistungen von den Kürzungen betroffen. Übernommen werden nur noch notwendige Behandlungen. Eine Problematik, die auch Test.debereits ausführlich behandelt hat.

Wer mehr möchte, muss in die eigene Tasche greifen und das kann sehr teuer werden. Gerade in der zweiten Lebenshälfte sind aufwendige zahnmedizinische Behandlung nicht zu vermeiden. Schon für Zahnersatz und prothetische Arbeiten mittlerer Qualität sind hohe vierstellige Beträge nicht ungewöhnlich.

Die private Zusatzversicherung zahlt auch für ästhetisch hochwertige Arbeiten

Schwierig wird das für Patienten, die über keine hohe Ersparnisse verfügen. Ihnen bleibt oft keine andere Möglichkeit, als auf den gewünschten Standard zu verzichten. Eine Prothese statt eines festsitzenden Zahnersatzes ist dann beispielsweise unumgänglich. Mit einer privaten Zahnzusatzversicherung kann der Patient diesem Dilemma entgehen. Ihr Abschluss ist jedem gesetzlich Versicherten dringend zu empfehlen. Je früher er das macht, desto größer sind seine Vorteile. Kieferorthopädische Behandlungen werden von den Privaten ebenso bezuschusst wie die professionelle Zahnreinigung. Auch ästhetisch ansprechende Zahnsanierungen lassen sich durch die Zuschüsse der privaten Zahnzusatzversicherung problemlos finanzieren. Während die gesetzliche Krankenkasse für Zähne im hinteren Mundbereich nur silberfarbenes Füllmaterial bezahlt, beteiligt sich die private Zusatzversicherung auch an unauffälligen Inlays. Mit dem Festbetrag der gesetzlichen Krankenkasse und dem Zuschuss der privaten lassen sich diese Leistungen mit bis zu 100 Prozent fremdfinanzieren.

Ein Abschluss in jungen Jahren ist unbedingt zu empfehlen

Eine private Zahnzusatzversicherung kann in jedem Alter abgeschlossen werden. Je älter der Versicherte jedoch ist, desto höher sind seine Beiträge. Zudem ist keine Versicherung verpflichtet, den Antragsteller aufzunehmen. Entschieden wird das nach einem medizinischen Gutachten über den Zahnstatus, wie z.B. MDS e.V.. Ist das Gebiss zu schlecht, wird die Versicherung abgelehnt. Auch schon vorhandene Zahnschäden fallen nicht mehr unter den Versicherungsschutz und Wartezeiten sind bei vielen Gesellschaften üblich. Wie bei allen anderen Versicherungen ist auch bei der privaten Zahnzusatzversicherung vor dem Abschluss ein sehr genauer Vergleich der Angebote nötig. Die billigste Versicherung muss nicht die günstigste sein, da die Höhe der Zuschüsse zu den einzelnen Leistungen stark variiert.

Privat gut versichert

Auf die richtige Krankenversicherung kommt es im Ernstfall an: Beim Zahnersatz, bei Krankenhausaufenthalten oder wenn komplizierte Behandlungen notwendig sind ist man in der Regel glücklich, wenn die Versicherung die optimale Therapie finanziert. Andererseits möchte man auch einen möglichst geringen monatlichen Beitrag zahlen, denn der Ernstfall ist selten und man kann sein Geld auch gut für andere Dinge verwenden. Aus diesem Grund ist es insbesondere bei der privaten Krankenversicherung wichtig, ein auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot zu finden. Neben einem unterschiedlichen Leistungsspektrum bieten verschiedene Anbieter auch je nach Alter und Berufsgruppe unterschiedlich günstige Tarife an, so dass man unbedingt konkrete und möglichst detaillierte Angebote der verschiedenen seriöse Anbieter miteinander vergleichen sollte um einen optimalen Schutz bei niedrigen monatlichen Gebühren zu erhalten.

Für die Suche nach der idealen Versicherung kann ein PKV-Rechner vorteilhaft sein, wie man ihn auf http://www.social-trading.eu findet. Dort gibt man seine Wünsche: Einzel- oder Mehrbettzimmer, Chefarztbehandlung oder nicht, die gewünschten Zahnarztbehandlungen, die Selbstbeteiligung, sowie persönliche Daten wie das Geburtsdatum oder die Berufsgruppe ein. Anschließend erhält man eine Auswahl von unverbindlichen persönlichen Angeboten aus über 1000 Tarifen der namhaften privaten Krankenversicherer in Deutschland. Die so gefundenen Angebote sollte man allerdings noch einmal genau prüfen und vergleichen, denn es der endgültige Tarif hängt noch von weiteren Bedingungen ab, die zum Teil sehr individuell sind und in einem PKV-Rechner nicht abgefragt werden können. Dennoch ist ein solcher Vergleich im ersten Schritt empfehlenswert, um aus der großen Zahl der angebotenen Tarife die geeigneten heraus zu finden.